Archiv für Februar 2008

Gute Noten für iBOND® Self Etch

Februar 29, 2008

Universität Mainz testet selbstkonditionierende Adhäsive 

 Im Rahmen einer in-vivo-Studie testete die Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das neue iBOND® Self Etch von Heraeus Kulzer. Das selbstätzende All-in-One Adhäsiv mit veränderter Rezeptur erhielt bei den Nachuntersuchungen nach sechs Monaten in punkto Randspalten und Randverfärbungen durchweg gute Bewertungen.

 

Selbstkonditionierende Adhäsive zeigen in vielen Bereichen der klinischen Praxis Arbeitserleichterungen durch ihre deutlich einfachere Anwendung. Vor allem der Wegfall eines separaten Ätzschrittes durch die Integration der Konditionierung in das Primer-Adhäsiv ist von großem Vorteil. Auch hinsichtlich ihres Haftvermögens an Schmelz- und Dentin stellen aktuelle selbstkonditionierende Adhäsive eine echte Alternative zu Einflaschenadhäsiven mit Phosphorsäureätzung dar. 

Im Rahmen einer klinischen Studie der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz restaurierte man Anfang 2007 Frontzahnkavitäten der Klasse III mit der neuen Rezeptur des selbstkonditionierenden Adhäsivs iBOND Self Etch und dem Hybridkomposit Venus (Heraeus Kulzer, Hanau). Ziel der Untersuchung ist, herauszufinden, ob das neue Adhäsiv über einen Untersuchungszeitraum von insgesamt zwei Jahren klinisch und ästhetisch akzeptable Randverhältnisse der gelegten Klase III-Kavitäten gewährleisten kann.

 Klinische Beobachtung

Bis März 2007 wurden für diese klinische Studie insgesamt 72 Klasse III-Füllungen bei 38 Patienten gelegt. Bei der Beurteilung der Füllungen bediente sich die Forschungsgruppe der sog. Ryge-Kriterien. Diese beschränken sich rein auf klinisch-funktionale Ergebnisse der Gesamtfüllung und entscheiden, ob eine Füllung klinisch akzeptabel oder nicht akzeptabel ist. Dabei werden sehr gute Ergebnis mit „Alpha“ ausgezeichnet. „Bravo“-Ergebnisse weichen einen gewissen Grad von der idealen Füllungsgestalt ab, sind aber klinisch akzeptabel.  In der Gruppe der nicht-akzeptablen Füllungen differenziert man weiter zwischen einer präventiven Austauschindikation der Füllung („Charlie“) und der sofortigen Interventionsindikation („Delta“).

 Erste Ergebnisse

Sowohl bei der ersten Nachuntersuchung nach drei Monaten wie auch nach sechs Monaten zeigten sich keine größeren Probleme mit Randverfärbungen. Die behandelten Füllungen wurden alle mit Alpha und Bravo ausgezeichnet.

 Auch bei dem Bewertungskriterium „Randspalt“ schnitt iBOND Self Etch im Rahmen der Erwartungen an ein suffizientes Adhäsivsystem mit guten Noten (A und B) ab. Die A-Bewertungen bei postoperativen Sensitivitäten lassen zudem auf eine gute Versiegelung der Dentinflächen sowie auf eine reduzierte Anwendungssensitivität schließen.

 „Die Verwendung eines derartigen Materials, auch im ästhetisch anspruchsvollen Frontzahnbereich, ist von hohem wissenschaftlichem Interesse, da selbstkonditionierende Adhäsive inzwischen mehr als 50% der abverkauften Adhäsivsysteme ausmachen“, sagt der verantwortliche Prüfarzt Prof. Dr. Claus-Peter Ernst von der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universität Mainz.

Preisträger für hervorragende Leistungen in der Alterszahnmedizin gesucht!

Februar 28, 2008

Die Tatsache, dass die deutsche Gesellschaft zunehmend altert, erfordert besondere Anstrengungen der Alterszahnmedizin. Bedeutende wissenschaftliche Arbeiten und Projekte, welche die langfristige Erhaltung einer funktions- und kaustabilen Gebisssituation fördern, sind daher sehr willkommen. Als Anerkennung für gerostomatologisch besonders engagierte Zahnärzte haben die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) und DENTSPLY DeTrey auch in diesem Jahr einen Preis ausgelobt, der ein Stipendium im Wert von 2500 Euro zur Teilnahme an einer von der DGAZ betreuten curricularen Fortbildung beinhaltet. Die alljährliche Prämierung erfolgt diesmal auf der Jahrestagung des DGAZ, am 18. und 19. April 2008 in Münster.

 

Die stetig steigende Lebenserwartung der Menschen erfordert erhebliche medizinische Anstrengungen, um unserer immer älter werdenden Bevölkerung eine nachhaltig hohe Lebensqualität zu garantieren. Besonders gefordert ist in diesem Zusammenhang auch die moderne Zahnheilkunde. Daher stehen heutzutage  wissenschaftliche Arbeiten und Projekte, welche Fortschritte in der Prophylaxe, der restaurativen Zahnmedizin einschließlich der Parodontologie, der Implantologie und weiterer Disziplinen für alte und sehr alte Patienten ermöglichen, im Fokus.

 

Um die auf dem Gebiet der Gerostomatologie engagierten Kollegen zu unterstützen, hat die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) seit Jahren deren Forschungsaktivitäten intensiv begleitet und herausragende Leistungen prämiert. In Kooperation mit DENTSPLY, dem weltgrößten Unternehmen für zahnmedizinische Produkte, hat der gemeinnützige Verein auch in diesem Jahr wieder einen Preis ausgelobt, um wissenschaftliche Arbeiten und Projekte zur Alterszahnheilkunde zu fördern. DENTSPLY bietet mit dem kariesprotektiven Füllungsmaterial Dyract eXtra bereits eine Lösung für die Behandlung älterer und zahnmedizinisch besonders schutzbedürftiger Patienten an.

 

Der Preis im Wert von 2.500 Euro wird seit 2007 jährlich während der Jahrestagung der Gesellschaft – diesmal vom 18. bis 19. April in Münster – in Form eines Stipendiums zur Teilnahme an einer curricularen Fortbildung vergeben. Die Bewerbung kann durch Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen erfolgen; die zugrunde liegenden Arbeiten, Initiativen oder Projekte sollen im jeweils zurückliegenden Jahr abgeschlossen oder weitgehend fertiggestellt sein. Ein Gutachtergremium der DGAZ wählt den Preisträger aus. Der Preis ist übertragbar.

 

Bewerbungen für das DENTSPLY eXtra Care Stipendium sind bis zum 28. März 2008 einzureichen bei der 1. Vorsitzenden der DGAZ, Frau Dr. Ina Nitschke, Bereich Seniorenmedizin, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Medizinische Fakultät der Universität Leipzig, Nürnberger Straße 57, D-04103 Leipzig, Telefon +49(0)341-9721300, Fax +49(0)341-9721309, E-Mail:

ina.nitschke@akgerostomatologie.de.

 

Weitere Informationen sind unter der kostenlosen DENTSPLY Service-Line für Deutschland 0 80 00/73 50 00 oder unter www.akgerostomatologie.de erhältlich.

Hello world!

Februar 27, 2008

noch ein zahnteufelblog – dies ist ein reines Infoportal – eher unspektakulär – wer sich für kritische Beiträge interessiert, darf sich gerne dentalife.wordpress.com anschauen!